Brenner und offene Flammen
Wegen ihrer Faszinationskraft ist die offene Flamme schon immer Gegenstand und Arbeitsmittel der bildenden Kunst. Für Gestal- tungsprozesse der Kunstpädagogik ist sie in Schulbüchern ausdrücklich vorgesehen, und fachdidak- tisch ist sie gerade in Publikationen der jüngsten Zeit unter vielen Gesichtspunkten behandelt worden. Das Verformen von Material bei Flammeneinwirkung, der Ruß als Farbsubstanz und der Brenner als Malwerkzeug haben ästhetisch relevante Eigenschaften und bestimmte Positionen in der Kunstge- schichte, auch als jeweils eigene Bedeutungsträger.
Die traditionelle Lötlampe ist heute eher selten, diverse Brenner für Camping-Gas-Kartuschen sind sehr verbreitet. Handels- und haus- haltsüblich gibt es zwischen Gasfeuer- zeug und den eigentlichen handwerkstauglichen Gasbren- nern heute unübersichtlich viele Geräte mit brennbaren Gasen in Dosen.
Handwerksgerechte Gas-/Luftbrenner zum Weich- und zum Hartlöten gibt es für Acetylen und für Propangas/Butangas. Beide sind sowohl in der Metallplastik wie im Schmuck- und Möbel-Design unverzichtbare Geräte. An solchen Metiers orientierter Kunstunterricht benutzt sie entsprechend.
